Mögliche Nebenwirkungen

Akupunktur gilt im Allgemeinen als sichere und gut verträgliche Therapieform, wenn sie von qualifizierten und erfahrenen Fachleuten durchgeführt wird. Dennoch können wie bei jeder Therapie auch bei der Akupunktur Nebenwirkungen auftreten. Hier sind einige mögliche Nebenwirkungen, die in der Regel mild und vorübergehend sind:

Schmerzen an der Einstichstelle: Es ist normal, dass der Bereich, an dem die Nadel eingesetzt wurde, vorübergehend schmerzt oder empfindlich ist. Dies sollte jedoch innerhalb kurzer Zeit abklingen.
Hämatome: Manchmal kann es an der Nadelstelle zu Blutergüssen kommen, die durch kleine Blutungen unter der Haut verursacht werden. Diese sind in der Regel harmlos und heilen von selbst.
Blutungen: In seltenen Fällen kann es zu minimalen Blutungen an der Nadelstelle kommen, insbesondere bei Patienten, die Blutverdünner einnehmen.
Schwindel oder Benommenheit: Einige Menschen können nach einer Akupunktursitzung Schwindel oder eine vorübergehende Benommenheit verspüren. Dies kann auf Entspannung oder Veränderungen im Blutdruck zurückzuführen sein.
Müdigkeit: Nach einer Sitzung können einige Patienten ein Gefühl von Müdigkeit oder Schläfrigkeit erleben, was oft ein Zeichen für die Entspannung des Körpers ist.
Emotionale Reaktionen: Akupunktur kann emotionale Reaktionen hervorrufen, da sie tiefere körperliche und psychische Spannungen lösen kann. Manche Menschen fühlen sich nach der Behandlung emotional aufgewühlt.
Infektionen: Obwohl dies sehr selten ist, können, wenn die Hygienestandards nicht eingehalten werden, Infektionen an den Einstichstellen auftreten. Daher ist es wichtig, dass sterile und Einwegnadeln verwendet werden.
Überempfindlichkeitsreaktionen: In sehr seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen auf die Materialien der Nadeln oder zusätzliche Behandlungen (wie Moxibustion) kommen.